Pracht der Pyrenäen

Wandern durch die Pyrenäen, Tour 1:
Wanderreise der Highlights: Unvergesslich und einmalig!

Plätschernde Rios und blumenübersäte Wiesen stehen im Kontrast zu atemberaubenden Canyons, die uns staunen lassen. Wenn wir die pyrenäentypischen Geier bei ihren Flugkünsten vor den gigantischen Steilwänden beobachten, verstehen wir, warum der Ordesa-Nationalpark zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Die höchsten Gipfel der Pyrenäen sehen wir im berühmten Naturpark Posets. Und der Wasserreichtum des Aigüestortes-Nationalparks ist legendär. Das malerische Landschaftsbild beider Parks wird durch markante Granit-Gipfel, dichte Schwarzkiefernwälder, Orchideenwiesen und azurblaue Bergseen bestimmt. Sie merken schon: Bei dieser Wanderreise erleben wir die ganz großen Highlights der Pyrenäen!


Reisesteckbrief

1. Tag: Flug nach Barcelona und Transfer nach Torla (Ordesa-Nationalpark),
2. Tag: Wanderung Bujaruelo-Tal
(ca. +/-500 Höhenmeter im Auf- und Abstieg, ca. 13 km Länge, ca. 4½ h Gehzeit),

3. Tag: Wanderung in der Ordesa-Schlucht
(+/-780 Hm, 18 km, 6 h),

4. Tag: im südlichen Ordesa-Nationalpark (max. +/-700 Hm, 12 km, 6 h),
5. Tag: Fahrt nach Cerler (Naturpark-Posets) und Wanderung „Schmugglerpfade“
(+/-550 Hm, 8 km, 3½ h),

6. Tag: Wanderung im Estos-Tal
(+460/‑720 Hm, 14 km, 5 h),

7. Tag: Ruhetag mit Möglichkeit zur individuellen Rundwanderung
(+/-390 Hm, 7 km, 3h),

8. Tag: Wanderung am Fuße des Aneto
(+/-580 Hm, 11 km, 5½ h),

9. Tag: Fahrt nach Boí (Aigüestortes-Nationalpark), Besichtigung der Boí-Kirchen und Wanderung (max. +/- 400 Hm, 8 km, 4 h),
(+/- 350 Hm, 6 km, 3½ h),

10. Tag: Wanderung im grünen Nicolau-Tal
(+180/-610 Hm, 16 km, 5½ h),

11. Tag: Wanderung zum „Schwarzen See“
(+/-500 Hm, 10 km, 4½ h),

12. Tag: Überraschungswanderung
(max. +/-600 Hm, 15 km, 6 h),

13. Tag: Transfer zum Flughafen Barcelona und Rückflug.


 

Reisebeschreibung

Jeweils vier Nächte verbringen wir in Torla am Eingang zum Ordesa-Nationalpark, in Cerler am Naturpark Posets-Maladeta und im bekannten Valle del Boí am Nationalpark Aigüestortes. An allen Stationen genießen wir spektakuläre Aussichten und eine in Europa einzigartige Flora und Fauna.

Aber der Reihe nach:

1. – 4. Tag: Im Ordesa-Nationalpark
Unser Wanderführer erwartet uns am Nachmittag am Flughafen Barcelona und schon startet der Transfer nach Torla. Am Eingang zum westlichen Ordesa-Nationalpark genießen wir abends zum ersten Mal den sternenübersäten Nachthimmel.
Zum Einstieg unternehmen wir eine einfache Wanderung. Sie führt uns durch das obere Bujaruelo-Tal am Rande des Ordesa-Nationalparks. Wir folgen dem Pyrenäen-Hochweg GR-11, welcher sanft ansteigend stetig parallel zum plätschernden Rio Ara verläuft. Das zunächst offene Hochtal verjüngt sich zusehends, und durch einen spektakulären Canyon erreichen wir eine Schutzhütte mit fantastischen Ausblicken in zwei entlegene Hochtäler. Der hinabstürzende Wasserfall macht die Szenerie dann so richtig rund.
Am 3. Tag nehmen wir uns dann den Klassiker vor: Entlang des plätschernden Rios gehen wir bis zum Wasserfall am Talschluss der berühmten Ordesa-Schlucht. Links und rechts des sanft ansteigenden Weges verzaubern uns Orchideen und Ginster, und die Steilwände der Canyons haben mit ihrer majestätischen Schönheit bis jetzt jeden Besucher in den Bann gezogen. Der wegen seiner außergewöhnlichen Breite als „Pferdeschwanz“ bezeichnete Wasserfall Cola de Caballo ist abschließender Höhepunkt unserer Wanderung. Das Schmelzwasser des über dem Tal thronenden Monte Perdido (3.355 m) speist die gut 60 m hohen Kaskaden.
Unsere dritte Wanderung führt uns in den Süden das Ordesa-Nationalparks. Welchen der drei tief eingeschnittenen Kalksteincanyons wir „erobern“ werden, hängt auch von den klimatischen Bedingungen ab. In allen Canyons fließt im Tal ein rauschender Bergbach und links und rechts schießen die Steilwände geradezu schwindelerregend empor. Der in Europa einzigartige Bartgeier findet hier perfekte Bedingungen vor. Und während er mit seiner fast 3 m Flügelspannweite durch die Luft gleitet, müssen wir aufpassen, dass wir den vor lauter Staunen geöffneten Mund auch wieder zumachen!

5. – 8. Tag: Im Naturpark Posets-Maladeta
Am 5. Tag fahren wir nach Cerler am Naturpark Posets, unserem Standort für die nächsten vier Tage. Über einen alten Schmugglerpfad führt unsere Wanderung uns zu einem spanisch-französischen Grenzpass (2.445 m). Ein unbeschreiblicher Blick auf die sich tief in das Tal neigenden Gletscherzungen des Maladeta-Massivs eröffnet sich uns hier. Zur anderen Seite blicken wir weit nach Frankreich hinein, und unmittelbar unter uns schimmert ein Hochgebirgssee im schönsten Azurblau.
Nachdem wir das prächtige Maladeta-Massiv gesehen haben, wollen wir noch den zweiten Namensgeber des Naturparks kennen lernen: das bis zu 3.375 m hohe Posets-Massiv. Der Pyrenäen-Hochweg GR-11 ist hierfür die beste Wahl. Durch das langgestreckte grüne Tal von Estos wandern wir ständig begleitet vom malerisch dahinfließenden Rio. Zu unserer Linken erhebt sich das Posets-Massiv mit seiner vergletscherten Nordwand, zur Rechten türmen sich die wie an einer Perlenkette aneinandergereihten Gipfel der 3.000er auf, welche die Grenze zu Frankreich markieren. Auf der anderen Talseite bringt uns ein Waldpfad über einen kleinen verträumten Gebirgssee zurück ins Tal.
Eine Wanderpause muss auch mal sein! Genießen Sie den 7. Tag bei einem Café con Leche in unserem schönen Bergdorf Cerler! Wer vom Wandern noch nicht genug hat, kann auf einem gut markierten Rundweg hinunter in die „Hauptstadt“ Benasque gehen und retour über die historische Herrenhaus-Siedlung Anciles.
Der höchste Berg der Pyrenäen heißt Aneto und misst stolze 3.404 m Höhe! Am 8. Tag wandern wir unterhalb seiner beeindruckenden Gletscherzunge. Dabei passieren wir eine Hochgebirgsebene, die idyllisch von mäandernden Schmelzwasser-Bächen durchzogen wird. Ein „in sich ruhender“ Hochgebirgssee, der in der Mulde eines Passes liegt, ist unser Ziel. Die Stille wird nur durch das Pfeifen der aufgeregten Murmeltiere durchdrungen. Auf unserem Rückweg passieren wir ein Naturphänomen: In einem Erdloch versickert ein Gebirgsbach, der erst im 8 km entfernten Nachbartal wieder ans Tageslicht kommt.

9. – 13. Tag: Im Nationalpark der Seen
Am 9. Tag wechseln wir zu unserem letzten Standort, dem Valle de Boí am Eingang zum westlichen Aigüestortes-Nationalpark. Direkt gegenüber unserem Hotel liegt die hübsche Kirche St. Joan aus dem 11. Jh. Sie gehört – wie acht weitere Kirchen im Tal – zum UNESCO-Weltkulturerbe. Spätestens wenn wir die Video-Projektions-Show in der Kirche Sant Climent gesehen haben, verstehen wir, wie außergewöhnlich diese Kirchen inmitten der Pyrenäen sind! Die Wanderung am Nachmittag halten wir flexibel: So können wir nach Lust und Laune entscheiden, ob wir die Kirchen über einen Dorfverbindungsweg wandernd erkunden oder mit dem Tourbus abfahren und dann abseits der Kirchen wandern wollen.
Alles, was den Aigüestortes-Nationalpark so schön und einzigartig macht, zeigt uns unsere Wanderung am 10. Tag. Mit den Jeep-Taxis des Nationalparks fahren wir auf gut 1.800 m Höhe und starten unsere Wanderung in die faszinierende Hochgebirgswelt. Im Wechsel wandern wir auf breiten Pisten und dann wieder über Holzbohlenwege durch die wasserreiche Talebene, ehe wir den langgestreckten Bergsee „Estany Long“ erreichen. Unser Abstieg führt uns durch das grüne Nicolau-Tal. Das immer lauter werdende Rauschen stammt von mehreren Wasserfällen. Von einer herrlichen Aussichtsplattform schauen wir uns dieses Naturspektakel genauer an. Am malerischen Bergsee Llebreta entlang und durch schattigen Tannen- und Buchsbaumwald wandern wir weiter, ehe wir wieder das Boí-Tal erreichen.
Und damit wir wirklich nichts verpassen, gibt es am 11. Tag noch einen Klassiker: Vorbei am mächtigen Stausee des Cavallers wandern wir in einer wunderschönen Weiden- und Wiesenlandschaft. Von markanten Granitgipfeln und zahlreichen Wasserfällen flankiert, liegt das „Naturphänomen“ des Estany Negre schließlich vor uns: Das eigentlich kristallklare Wasser wirkt so, als wäre es schwarz! Warum das so ist, erzählt uns der Reiseleiter dann vor Ort.

Für eine Überraschung sind wir immer gut, und genau deshalb lassen wir eine Wanderung gänzlich unbeschrieben. Unser Wanderführer verrät erst vor Ort, welche Wanderung es ist. Soviel wird aber doch verraten: Es wird eine seiner bzw. Ihrer Lieblingswanderungen sein, und sie muss auch nicht zwingend am letzten Tag erfolgen!
Auch wenn Sie bestimmt noch nicht nach Hause wollen, irgendwann muss es halt sein und so bringen wir Sie am 13. Tag nach dem Frühstück zurück nach Barcelona. Den Kopf voll mit unvergesslichen Eindrücken aus dem schönsten Gebirge Europas, geht es per Flug wieder zurück nach Hause.


 

Anforderungsprofil

Im Mittel gehen wir täglich knapp 500 Höhenmeter im Aufstieg bei durchschnittlichen Gehzeiten von 4½ bis 5 Stunden. Technische Schwierigkeiten, Klettersteige und Gewaltmärsche sind tabu. Trittsicherheit und eine stabile Gesundheit werden vorausgesetzt. Wander-Erfahrung im Gebirge ist wünschenswert.


 

Unsere Hotels

Unsere Hotels liegen in Pyrenäen-typischen Bergdörfern, welche jeweils etwa 90 bis 120 Minuten Fahrt auseinanderliegen. Im bekannten Bergdorf Torla übernachten wir in einem guten 2-Sterne-Hotel. Alle Zimmer verfügen über ein eigenes Bad bzw. Dusche und WC. Zum Frühstück steht uns ein großzügiges Büfett zur Verfügung. Abends erhalten wir ein 3-Gänge-Menü mit Auswahlessen zum Hauptgang.
Im Naturpark Posets-Maladeta wohnen wir in Cerler, der höchsten Ortschaft der aragonischen Pyrenäen (1.560 m). Unser Hotel liegt am Rande des liebevoll restaurierten Dorfkerns. Alle Zimmer sind sehr stilvoll und mit Charme eingerichtet. Die Essensauswahl und auch die Qualität werden von unseren Kunden stets gelobt.
Unser Hotel am Aigüestortes-Nationalpark liegt in der Ortschaft Boí. Die Zimmer des familiär geführten Landhotels bieten eine gelungene Mischung aus moderner Einrichtung und rustikalen Elementen im typischen Berg-Stil. Abends erhalten wir ein 3-Gänge-Menü mit drei Auswahlessen.


Gut zu wissen 

Vorgesehene Reiseleiter sind die Pyrenäenkenner Stephan Isenmann (1. Termin) und Amaranta Amati (2. Termin). Den Reiseleitern sind Änderungen des Programms – z. B. infolge schlechten Wetters – vorbehalten. Wir behalten uns vor, die Reise bis 14 Tage vor Reisebeginn abzusagen, wenn die angegebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden konnte (vgl. auch Punkt 7.2. unserer ARB).


Diese Leistungen garantieren wir Ihnen

  • Hin- und Rückflug Frankfurt – Barcelona inkl. aller Steuern und Gebühren (weitere Abflughäfen gegen Aufpreis möglich)
  • 12 Übernachtungen in gepflegten Hotels mit Privatsphäre in pyrenäentypischen Dörfern:
    Alle Zimmer verfügen über ein eigenes Badezimmer
  • 12x Halbpension: Zum Frühstück und Abendessen genießen Sie abwechslungsreiche Küche
  • Alle Transfers ab/bis Barcelona Airport gemäß Programm
  • Eintritt Boí-Kirchen (UNESCO-Weltkulturerbe)
  • 1 detailliertes Reiseinfo-Paket pro Zimmer (inkl. Info-Broschüre „Pyrenäen“ und PURA-Sprachführer Deutsch-Spanis
  • Kompetenter, deutschsprachiger Wanderführer, der Sie vom 1. bis zum 13.Tag vor Ort in Spanien betreut

Termin: 08.09 – 20.09.2019  – Preis: ab 2075,- €

Reiseleitung:  Stephan.

Zuschläge für alternative Abflughäfen:

Frankfurt
Düsseldorf, Berlin, Hamburg, München € 40.- p.P.
Dresden, Stuttgart, Hannover, Wien, Zürich € 70.- p.P.
Weitere Flughäfen in DE auf Anfrage

 

Teilnehmer: min. 4 , max. 12